Wichtiges Ja für eine enkeltaugliche Energiepolitik

Die EVP Schweiz sieht im heu­ti­gen Ja der Stimm­be­völ­ke­rung zur Ener­gie­stra­te­gie 2050 einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung einer enkeltaug­li­chen Ener­gie­po­li­tik der Schweiz. Sie unter­stützt die Stoss­rich­tung der Stra­te­gie: Ver­bind­li­cher Aus­stieg aus der Atom­en­er­gie sowie För­de­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz und der erneu­er­ba­ren, ein­hei­mi­schen Ener­gien.

«Die Ener­gie­stra­te­gie genügt gemes­sen an den ener­gie­po­li­ti­schen Zie­len der EVP zwar noch nicht. Aber sie schlägt einige wich­tige Pflö­cke ein für die erste Etappe des Umbaus hin zu einer enkeltaug­li­chen Ener­gie­po­li­tik in der Schweiz», begrüsst EVP-Nationalrätin Maja Ingold, ZH, den Volks­ent­scheid.

«Die Ener­gie­stra­te­gie schreibt das jahr­zehn­te­lange Enga­ge­ment der EVP für mehr Anreize zum Ener­gie­spa­ren und zu mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz end­lich fest», so EVP-Parteipräsidentin und Natio­nal­rä­tin Mari­anne Streiff, BE. Der lang­fris­tige Aus­stieg aus der Atom­en­er­gie ist hier­mit beschlos­sene Sache. Die Ener­gie aus den im Laufe der Jahre abge­schal­te­ten Atom­mei­lern wird durch die För­de­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz und der erneu­er­ba­ren Ener­gien wie der Was­ser­kraft ersetzt.

Ener­gie­len­kungs­sys­tem und wei­tere Schritte müs­sen fol­gen

Mit dem nun beschlos­se­nen ers­ten Mass­nah­men­pa­ket der Ener­gie­stra­te­gie 2050 kann aus Sicht der EVP aller­dings erst ein Teil der ener­gie– und kli­ma­po­li­ti­schen Ziele der Schweiz erreicht wer­den. Es braucht wei­tere Instru­mente, etwa ein Ener­gie­len­kungs­sys­tem oder ein neues Design für den Strom­markt nach dem Aus­lau­fen der Sub­ven­tio­nen. Auf Basis der neu­es­ten Tech­no­lo­gien soll eine sichere, sau­bere, mög­lichst inlän­di­sche und bezahl­bare Ener­gie­ver­sor­gung auf Dauer sicher­ge­stellt wer­den.

Für Aus­künfte:

Mari­anne Streiff-Feller, Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nal­rä­tin EVP (BE): 079 664 74 57

Maja Ingold, Natio­nal­rä­tin EVP (ZH): 079 339 23 22

Domi­nik Währy, Gene­ral­se­kre­tär: 079 688 05 55

Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70